Richtfest

Sehr geehrte Damen und Herren,

VP Schubert-Szilavecz     Zündorf, Unternehmer bes. Kai Laumann  Heide

mit dem Richtfest für dieses Gebäude feiern wir die erste Etappe in einem interessanten Experiment, der Erstellung eines innovativen Gebäudes nach einem großartigen Entwurf von Ferdinand Heide, der zwei Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen miteinander verschmilzt.  Den beiden Gebäuden entsprechen zwei Bauherren, das Studentenwerk Frankfurt und die Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen der Goethe Universität.

 Das International House sollte als eigener Baukörper ins Auge fallen und doch integriert sein in einen Gesamtbaukörper. Es sollte sich abheben und gleichzeitig integrieren. So soll es dann auch bei den Bewohnern sein, Studierenden auf der einen Seite und auf der anderen Gastwissenchaftler aus aller Welt die für einige Zeit an den hervorragend ausgestatteten Instituten hier am Riedberg zusammen mit Ihren exzellenten Kollen arbeiten wollen. Solche Gastaufenthalten sind wissenschaftliche Fokuspunkte in einer wissenschaftlichen Welt, die ohne enge Vernetzung von Ideen, von Methoden und auch bei der Durchführung experimenteller Arbeiten nicht mehr denkbar ist. Wo trotz aller elektronischer Kommunikationsmöglichkeiten auf das persönliche Zusammentreffen der handelnden Menschen nicht zu verzichten ist. Wie wichtig dieser direkte Kontakt der Menschen untereinander ist, haben wir gerade in den letzten Monaten gelernt wo wir vieles elektronisch vermittelt besprochen haben und uns bewusst waren, etwas fehlt – wir kommen nicht ganz ohne den direkten Umgang miteinander aus.

Experimentell ist auch die Bauweise. Ein Holzbau dieser Größenordnung ist eine Herausforderung an alle Beteiligten, die Phantasie beim Lösen von Problemen und in hohem Maße Aufeinander Eingehen von Planern und Ausführenden erfordert. Hier hat die Umsetzung des Entwurfes des Büro Heide unter Mitwirkung von zahlreichen hoch kompetenten Planungsbüros und dann seine Verwirklichung in einen Rohbau aus Stahlbeton und Holz mit hohem Anspruch an Logistik und handwerklichem Können große Forderungen an die beteiligten Firmen und Ihre Mitarbeiter gestellt. Vielfach bewundert wurde von Besuchern wie schnell und präzise der Holzbau durch die Firma Laumann hochgezogen wurde.

All Ihnen darf ich sehr herzlich danken für Ihren großen Einsatz.

Danken möchte ich aber auch dem Team vom Studentenwerk, das mit Kompetenz und Begeisterung diese Doppelaufgabe zu der ihrigen gemacht hat, die Erstellung eines Studierendenwohnheims und eines Gästehauses.  Mit dieser Kombination beschreiten wir Neuland, Neuland einer Integration von Wissenschaftlern in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung, die auch Rückwirkungen auf das Leben an der Universität haben wird.